Sorry, Summer, I’m with Fall now.

[Werbung] KOOPERTATION

Ich bin absolut bereit,
den Sommer
loszulassen.

Denn das heißt nackte Füße gegen dicke Wollsocken zu tauschen, das heißt kuschelige Pullover, heißer Tee statt heiße Nächte, der Geruch von feuchtem Laub, das heißt Netflix und Couch statt der Angst, etwas zu verpassen, nur irgendeinen minimalsten Teil des Sommers nicht auszukosten. 

Tatsächlich bin ich ein absolutes Herbstmädchen. Ich liebe heiße Schokolade zum Frühstück und Pizza im Bett. Ich liebe Bücher mit hunderten Seiten und Regen zum Einschlafen. Und – ich liebe das Meer nur, wenn es stürmisch ist.

Es war letzten Herbst, als ich fünf Stunden bis zum Meer fuhr. An einem Sonntag, um 06.00 Uhr. Und fünf Stunden später wieder zurück. Es war fast noch Spätsommer, das Meer war nur minimal aufgeraut, es gab Möwen, Wind, Wolken, die nicht einmal für Schäfchen reichten. Und Endorphine mit nackten, nassen Füßen. 

Noch im Dunkeln, fast noch in der Nacht, um 06.00 Uhr aufzustehen, und ohne Kaffee aber mit Playlist loszufahren, nur um die dann später gegen Möwengekreische und Wellenrauschen zu tauschen, funktionierte tatsächlich aber nur in meiner cozy Uniform. Wäre es gesellschaftlich anerkannt, hätte ich im Pyjama am Meer gesessen, so aber brauchte es etwas, das genauso Zuhause ist.

Grobstrick. Layering. Oversized. Ich lebe ab dem Moment, in dem die Temperatur unter die 20 Grad Celsius Marke fällt ausschließlich in weiten Pullovern. Wie eine warme, kuschelige Decke, die man mit ans Meer nehmen kann. Oder eine Umarmung – oder irgendeine andere furchtbar kitschige Metapher.

Und während Jeans ausschließlich für die gelangweilten ach-ich-weiß-auch-nicht-Tage vorbehalten sind, kombiniere ich eigentlich am liebsten Röcke zu den warmen Strick-Umarmungen. Denn dieses eine Teil kann den ganzen Look verändern. Dieses eine Teil kann den viel zu weiten Pullover entschärfen, businesstauglicher machen, oder stylischer und künstlerischer. Dieses eine Teil kann sagen „Mir ist furchtbar kalt“, wenn es aus festen Stoffen, vielleicht sogar Strick ist, oder „Nimm’s etwas leichter“, wenn es aus leichten, fließenden Stoffen gemacht wurde. 

Und außerdem: wie soll man sonst nackte Beine im Spätsommer und vielleicht sogar noch im Herbst tragen?

Ich habe unzählige Modelle im Schrank, aus Tüll, aus Samt, aus metallisch schimmerndem Plissee, aus ganz leichtem Plissee, gestrickt, eng, weit und aus Spitze. Maxi, Vokuhila und gerade-noch-so-akzeptiert-kurz – aber kaum noch eine Jeans.

Okay, gerade habe ich entschieden, dass mir mindestens noch dieser fabelhafte Plisseerock in Lederoptik von ORSAY fehlt. Im ernst, habt ihr den gesehen? Ich liebe ihn jetzt schon in Kombination mit einem Rollkragenpullover und einer Bikerjacke. Oder einem Jeanshemd für ein Burger-Date mit den Mädels. Oder …

Er hat Mama gesagt, was soll ich tun?
Daniela

AUTOR | POSTPRODUCTION

Sylvie T.

PHOTOPRAPHY

KOOPERATIONSPARTNER

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