Der schwarze Rollkragenpullover ist immer noch das Statement der Kunstszene

It isn’t Art, not before it’s Black.

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ITEMS

Pullover – Zalando
Rock – H&M
Overknees – H&M

Der schwarze Rollkragenpullover war irgendwie immer das It-Piece des Künstlers. Schon immer. Schriftsteller, Songwriter, Maler, Fotografen, alle haben sich im schwarzen Rollkragenpullover gezeigt. Es ist wie ein unsichtbarer Club, dem man eben beitritt, wenn man kreativ ist, weil man dazu gehören will. Zu Steve Jobs und den anderen. Aber ist der schwarze Rollkragenpullover immer noch das klassische Statement des Designers? Muss ich wirklich einen haben?

 

Muss ich mich hinter dem, was ich tue, zurücknehmen oder darf ich mich auch endlich selbst designen? Gehört es irgendwie zum open-minded sein dazu, All-Black-Everything zu tragen? Werde ich als Künstler erst ernstgenommen, wenn ich Steve Jobs style und nicht mehr colorblocke? Kann artsy auch anders als schwarz oder weiß?

Kann ich Kunst lieben und Galerien hassen? Weil es mir da drin zu still ist. Und ich irgendwie der Elefant im Porzellanladen.

 

Ich bin nicht minimalistisch. Und habe kein Atelier. Mein Workspace ist manchmal aufgeräumt, manchmal nicht, und ist fast immer auf irgendeinem Fußboden, den ich grad nicht brauche. Ich liebe knallroten Lippenstift und knallige Wollsocken, habe aber eigentlich lieber nackte Füße. Weiße Wände inspirieren mich nicht, Dinge mit irgendeiner Story schon. Ich hab vielleicht 1/8 All-Black-Everything, weil ich auch Weiß oder Mustard Yellow mag. Aber auch das ändert sich regelmäßig.

 

Ist das okay?

Daniela

AUTOR | POSTPRODUCTION

Philipp Ketterling

PHOTOPRAPHY

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