How to style Summer.

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ITEMS


Vergänglichkeit – Lena Steiner Holzbild, 40 x 60 cm

Mexikanischer Kaktus – Sisi and Seb Gallery Print, 30 x 40 cm

Surfbretter am Strandhaus – Sisi and Seb Gallery Print, 13 x 18 cm

Bali Beach III – Magda Izzard Leinwand, 20 x 30 cm

Nelke, Lilie, Rose – John Singer Sargent Premium-Poster, 30 x 40 cm

Es ist jetzt Juni – schon Juni. Und ich weiß gar nicht, wann das passiert ist. Der Juni, und damit irgendwie der Sommer, passierte jetzt, Zweitausendzwanzig, so spontan wie das Gewitter, das eben hereingebrochen war, nachdem ich meinen Lunch noch bei achtundzwanzig Grad auf der hölzernen Terrasse in unserem wildbewachsenen Garten hatte. Und genauso spontan wieder gegangen war. Und zwischen den Wolken, die sich jetzt noch an die Stadt klammern wollen, ist immer wieder ein Fetzen Sommer. Heißer, unnachgiebiger und intensiver Sommer. 

Dieser Sommer, der definitiv nicht ist wie der letzte. Der, den ich noch zwischen Oliven- und Orangenplantagen, auf schmalen Serpentinen und in türkisen Buchten gelebt und geliebt habe. Dieser Sommer ist mehr Flamingo-Tretboot gleich nebenan, der Schatten unter dem Apfelbaum im vom Rasensprenger noch feuchten Gras, und irgendwie dann doch mehr mein Schlafzimmer als das Bikini Hotel mit dem Hafen von Port Soller darunter. 

Ich liebe mein Schlafzimmer. Vielleicht ist es sogar mein Lieblingsraum (oder die Küche – oder das Bad – oder …). Aber es ist eben doch dunkel und doch noch mehr für den Herbst als für den Sommer gemacht, wenn man mit Wollsocken und heißer Schokolade netflixt. Dabei sind gerade die wenigen Minuten, die Fotografen die goldene Stunde nennen, das, was ich am meisten an meinem Schlafzimmer liebe. Das warme, gedämpfte Licht, das sich an den Betonwänden und den groben Stoffen abzeichnet und in den leichten Vorhängen hängen bleibt. 

Ich weiß nicht wieso, ich kann es wirklich nicht erklären, aber gerade dann, in diesen wenigen Minuten habe ich wieder Fernweh. So doll, dass es weh tut. Also fange ich wieder an Projekte zu planen, Travel Diaries endlich zu schreiben, die ich schon so lange im Kopf habe, ein bisschen online zu shoppen und Räume umzudesignen. Das Schlafzimmer auch.

 

Ich wollte ein bisschen mehr Sommer, ein bisschen mehr Fernweh in meinem Schlafzimmer. Etwas, das das warme Licht auffängt, das sich sonst in den Vorhängen verfängt. Und ich wollte ein bisschen weniger Lust auf Herbst zwischen den Betonwänden und dunklen Laken. Und dann fragte mich Posterlounge, ob ich noch Platz an den Wänden hätte…

#01

Ich suchte warme Farben und fand Motive aus Mexiko, Surfbretter, die ich mir in Los Angeles oder auf Hawaii vorstelle, und die Dämmerung im Meer vor Bali. Ich wollte unbedingt etwas, das Sommer schreit, wenn mein Fenster im Schatten liegt und der Raum noch dunkler ist als ohnehin schon, und trotzdem während der goldenen Stunde funktioniert. Ich wollte warme, satte Farben, die das dunkle Grau aufbrechen und das Schwarz zurückdrängen. Ich wollte Farben, die mit meiner Bettwäsche funktionieren und von den Trockenblumen, die ich mir nur Stunden zuvor geordert hatte, wieder aufgefangen werden. 

#02

Außerdem sollten die Motive etwas erzählen. Vom Sommer, von Destinationen, die ich unbedingt noch sehen will, von Abenteuern und der Idee, vor Hawaii immer wieder vom Surfbrett zu fallen. Und Motive, die mich inspirieren. Da ist der Kunstdruck von John Singer Sargents Nelke, Lilie, Rose. Und da ist Singer Sargents Leidenschaft für eben genau dieses Motiv, das er von September 1885 bis in den Sommer 1886 malte – solange versuchte er, das malvenfarbene Licht der Dämmerung einzufangen. Und genau das ist, was für mich Kunst daraus macht. Und mich inspiriert. 

#03

Ich habe viele unterschiedliche Materialien in meinem Schlafzimmer. Einen alten Spind aus Metall, die Wände, die ich in Betonoptik gestrichen habe, eine rostige Schiebetür, Obstkisten aus altem Holz, grob gewebten Stoff am Kopfende des Bettes, leichte, transparente Vorhänge, Metall, Mamor, Glas. Für diese knapp zwanzig Quadratmeter musste es also mehr sein, einzigartiger, besonderer als nur eine Fotografie in einem Rahmen. Der schlichte schwarze Passepatout blieb für den Singer Sargent Kunstdruck. Für die anderen Motive entschied ich mich für zwei Gallery Prints, einen Druck auf Holz und eine kleine Leinwand.

Die Gallery Prints sind Drucke hinter einer Acrylglasplatte, die die Farben noch intensiver macht, die inklusive einer Halterung geliefert werden, die wirklich wahnsinnig einfach zu befestigen ist. Die Aluminiumplatte auf der Rückseite macht die Prints wirklich stabil und gibt ihnen durch die Galerie Optik, wenn sie ungerahmt bleiben, auch irgendwie ihren Namen.

Der Druck auf einer Birkensperrholzplatte ist etwas weniger satt in der Farbe, dafür bleibt die Struktur, die Maserung des Holzes sichtbar.

#04

Und obwohl ich noch so viel mehr Platz an den Wänden hätte und alle Motive auch in den Maßen 60 x 90 cm bestellbar sind, habe ich mich entschieden, den Drucken Raum zu lassen. So sehr ich volle Gallery Boards liebe, sollte es hier etwas gesetzter sein, etwas ruhiger. Hier sollten die einzelnen Motive von Sommer erzählen und nicht das Gesamtkonzept. 

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