Outtakes

Endlich. Samstag gegen Abend, 18:59 Uhr und endlich ein woop woop! Und ein yeah! Und sowieso. Mit einem Stück Schokoladen-Kuchen, noch einer Liste an To-Do’s und einer WhatsApp Message ging cocoquestion.de online. Endlich. Und immer wieder einfach nur: endlich. Es ist nicht so, dass ich mein cocoquestion.blogspot.de nicht mehr lieb hatte aber irgendwann waren die Optionen zu wenig und das alles einfach nicht mehr meins. Wie die Lieblingsjeans von der man sich nach 365 Waschungen, nach 56 Ketchupflecken und 5kg plus trennen muss. Weil es irgendwie einfach nicht mehr funktioniert.

2 Jahre nach meinem ersten Zuhause auf Blogspot bin ich jetzt hier, mit erster eigener URL – und es ist ein bisschen wie die erste eigene Fußmatte und die erste Nacht in einem noch fremden Apartment, das aber nach und nach mein Zuhause wird.

5 doofe Dinge, die ich jetzt hinter mir lasse

 

  1. Absolute, tiefste und unendliche Verzweiflung. Immer dann, wenn Blogspot spontan dachte: nö, den CSS-Code mag ich nicht. Der hat mal gesagt, orange sieht doof aus. Nö, den will ich nicht. Einfach. Nö. Und ich dann immer so: Warum zeigt er das nicht an?! Er zeigt das nicht an! ABER ES STEHT DOCH DA!!!! Zeig das an jetzt!
  2. Orange, ich mag kein Orange.
  3. Oder Kompromisse, die ich einfach niemals machen wollte, und damit das absolut typische Wenn ich WordPress habe, dann…. aber jetzt…nicht oder Warum gibt es dieses doofe Widget nur für WordPress verdammt nochmal?! Ich will das haben. Manno.
  4. Die furchtbare mobile Ansicht.
  5. Und einen schrecklichen Footer. Wirklich.

 

7 furchtbar nervige Behaviours, die ich seit The Coco Question habe

 

  1. #foodporn, immer, ja wirklich immer. Jedes. Mal. Und ja, es ist nötig, jetzt diesen Burger zu fotografieren. Aus 5 Perspektiven und mit Actionhand. Das muss so.
  2. Cat Content. Awwwww <3
  3. Spontan, ohne Vorwarnung und einfach so irgendwo auf der Straße stehen bleiben und die Schuhe fotografieren, #fromwhereistand.
  4. Mindestens 5 Paar Schuhe im Kofferraum, manchmal auch nur ½ Paar.
  5. Selfies.
  6. Der Smartphone-Foto-Workflow: VSCO – Nur mal einen Filter drauflegen, einfach so, vielleicht sieht es ja doof aus, einfach ausprobieren. Photoshop – Da ist ein Schild, das nervt mich. Warum ist das rot? Ist mir egal, dass das ein Stoppschild ist. Das sieht doof aus. VSCO – Filter…hm, den oder den? Oder…und dann noch die Helligkeit und die Farbe, die Schatten und das Verblassen. Oder doch nicht? Instagram – Upload. Yeah!
  7. Bullshit-Bingo: Traffic, Unique Views, Social Media Game, Duckface, Plugin, …

 

Outtakes

 

Weil das doch immer das spannendste ist und irgendwie auch das coolste. Weil das die Momente sind, die bleiben, und die liebsten Geschichten. Weil ich immer noch das Trash-Video aus Paris liebe und weil so viel Unperfektionismus einfach mal sein muss.

Daniela

AUTOR | POSTPRODUCTION

Anna Böhnke & Jana Bierwirth

PHOTOPRAPHY

12 Kommentare zu „Outtakes“

  1. Ein toller und noch dazu so unterhaltsamer Bericht xD jetzt noch mehr #foodporn und #catcontent und dann ist mein Leben wieder schöööön 🙂
    Liebe Grüße
    Andrina

  2. Hei! 🙂
    Besonder diese Gedanken mit – wenn ich WordPress habe, dann.. – kann ich total nachvollziehen. Und die Sache mit dem Footer 😀
    Ich kannte deinen Blog vorher nicht, aber jetzt sieht der auf jeden Fall mega fancy aus! Ich liiiebe das Design!
    LG

  3. So Outtakes schaue ich mir immer gerne an. 😀 Da sieht man, dass man nicht der einzige Mensch auf der Welt ist, der auf einem Bild mal blöd guckt.

    Toller Beitrag.

    Liebe Grüße

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