Bucketlist.

Der Plan: Momente sammeln und ganz viel Sommer mitnehmen. Das Equipment: eine Bucketlist, 32 Grad, das Lieblingsmädchen und Barcelona.

 

Mindestens eine Sünde im Designer Outlet begehen

Mindestens eine Sünde, egal welche. Wenigstens einmal unvernünftig sein, ohne schlechtes Bauchgefühl oder den Shopping Blues danach. Und: ohne Budget. Kopf und Trends kurz auf Pause und diesmal das Wollen entscheiden lassen, statt des Dürfens. War gar nicht so leicht, weil ich oft einfach immer noch ein Kopfmädchen bin, aber der sollte ja eigentlich offline. Ich brauchte zwei Stunden und ein Schokoladeneis, dann wurde es eine Furla Metropolis.

 

Barfuß im Meer stehen

Es war 19 Uhr als ich diesen Punkt streichen konnte. Wir saßen vorher 2 Stunden davor, neben dem Lifeguard, mit nackten Füßen und Männerstories und haben Flugzeuge gezählt. Diesmal haben wir das Meer auch wirklich gesehen, nicht nur vom Flugzeug aus oder nachts. Denn im letzten Jahr haben wir das Meer nicht einmal gesehen. Es war Mitternacht, wir hatten gerade ein Messer an die Wand des Makamaka gepinnt und wollten eigentlich noch ein paar Momente am Meer verbringen, aber es war dunkel und die Koffer noch leer. Wir hatten fünf Minuten und haben es wenigstens gehört. Oops.

Mit dem Riesenrad fahren

Fail. Ich hatte weiche Knie, unfassbar weiche Knie – aber nicht diese, die man bei einem wirklich fabelhaften Kuss hat. Ich hatte es mir romantischer und leichter gedacht, die Comfort Zone zu verlassen und es einfach zu machen. Ich mag die Idee mit dem Hier & Jetzt, aber in diesem Moment ging es einfach nicht. Wir hatten zwei Stunden, 1,5 Liter Diet Coke und Barcelona und das Meer unter uns. 

 

Einen typischen Sightseeing Ort besuchen

Es gibt da diese Bustouren durch Barcelona, die rote, die blaue und die gelbe Route. Und: die Night Edition. Bei 32 Grad, mit Sonnenbrille und einem Sonnenstich hatten wir die Stadt schon gesehen, nachts auch, aber eben nur unser Viertel und maximal den Hafen. Der Moment auf dem Montjuic, wenn der Himmel da ganz hinten noch ein bisschen rosé ist und leicht lila wird, die Stadt aber schon dunkel, der catcht mich immer wieder. Wir hatten ca. 30 Minuten bei den Font Magica, sahen die La Sagrada Familia ohne hunderter Fangirls und -boys auf ihren Treppen, den Arc de Triomf und den von Gaudi designten Torre Agbar, dann war es kurz vor Mitternacht.

 

 

Einen Crepe teilen

Knoblauch Pommes

Etwas von einem Straßenhändler kaufen

Ein Sundowner in einer Rooftop Bar

Frühstück auf dem Markt

Die Font Magica

Daniela

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