Sustainable 101.

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Am Anfang war ich absolut überfordert mit der Fair Fashion Welt. In H&M, Zara und Primark reinzulaufen war dann doch einfacher als dieses neue Kapitel zu öffnen. Und erst waren da diese Vorurteile mit Öko und Kartoffelsäcken und dann war ich absolut beeindruckt von der Vielzahl von wunderschönen und geschmackvollen Pieces. Aber wie geht man denn nun einen nachhaltigen Kleiderschrank an? Alles in die Mülltonne und mit drei Monatsgehältern neu kaufen?

 

1. Now

Am Anfang geht es darum, was du bereits hast. Welche Pieces trägst du regelmäßig, welche liebst du über alles und welche pushen dein Selbstwertgefühl? Genau die dürfen bleiben. Der Rest? Verkaufen, Verschenken oder Spenden. Aber bitte bitte nicht einfach wegschmeißen.

 

2. DIY

Manchmal kann man ganz easy Kleidungsstücke aufwerten, in dem man 5 cm abschneidet oder ein paar Löcher hinzufügt. Meine Favoriten sind da auf jeden Fall Cropped Hoodies und Rippen Jeans. Dafür braucht man keine Nähmaschine, sondern nur eine Schere.

 

3. 2nd Hand

Früher gab es Second Hand Läden, dann Ebay und jetzt Kleiderkreisel. Ich mache so einen Mischung aus offline und online. In Hamburg, Berlin und Kopenhagen sind Second Hand Läden wahre Wundertüten, in meinem Wohnort eher meh. Deswegen kommt dann Kleiderkreisel ins Spiel. Man kann wirklich alles finden. Alte Band Tees, Pullover von H&M oder Acne Boots. Was Second Hand Shopping auf jeden Fall nicht ist: uncool und ekelig.

 

4. Tausch-Party

WhatsApp-Gruppe. Jetzt! Auch wenn die eigentlich blöd und nervig sind, aber deine liebsten Freundinnen werden dir verzeihen wenn du sie zu einer Tausch-Party einlädst. Jeder bringt Klamotten mit, die er aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr mag und ihr bringt euch so gegenseitig zu neuen Lieblingen. Was nicht fehlen darf? Pizza.

 

5. Nachhaltige Shops

Alle Second Hand Shops, Kleiderkreisel und die Kleiderschränke deiner Freundinnen durchsucht und trotzdem keinen Teddy-Mantel gefunden? Dann bleibt eigentlich nur noch neu kaufen. Und da ist es natürlich um einiges besser sich an Marken zu orientieren, die Fair und Slow Fashion herstellen. Und das bedeutet, dass sie sich sowohl mit den Arbeitsbedingungen, Materialien, ökologischen Fußabdruck und Gehältern der Arbeitern auseinandersetzen. Schlechte Nachricht: dein Portemonnaie wird das merken. Aber nachhaltig kaufen heißt auch ausgewähltere und gut bedachte Entscheidungen zu treffen und in der Kombination ist das mit dem Budget dann irgendwie wieder in Ordnung. Meine Favoriten? LessTooLate, Éthical, Erlich Textil und Armed Angels.

Fair Fashion Katalog von missinterpreted

 


 

 

Sylvie von Missinterpreted

 

Sylvie von miss-interpreted

„Passionate about girly shit, a healthy lifestyle and travelling the world.“ Sie bloggt seit Juli 2016 auf miss-interpreted.com, markiert mich wirklich oft in Cat Content (#crazycatmums), ist mein Keks-und-Pommes-Partner-in-Crime und genau die, mit der man total bescheuerte Roadtrips machen kann (#loladieleiter). Der Plan mit 88 Jahren: auf Bettpfannen die isländischen Gletscher runter rutschen und mit 30 Katzen pro Grandma auf einer Farm Blödsinn machen. Ihre Themen: Fair Fashion, der vegan Lifestyle und Travel Stories.

Der erste nachhaltige Blog, dem ich folge, weil miss-interpreted auch mal nicht ganz so streng ist, mit Herzblut schreibt – und das einfach immer – und mich inspiriert, anzufangen. Mit mehr Avocados, mit schwarzen Katzenhaaren auf weißer Bettdecke und mit Minimalismus und einem aufgeräumten, chaotischen Kopf.

 

 

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2 Responses
  • Kathi
    Januar 9, 2018

    Ein richtig schöner Gastbeitrag rund um ein immer wichtiges und aktuelles Thema… Nachhaltigkeit in Bezug auf Mode heißt ja nicht immer gleich Kartoffelsack 😀
    Schöne Tipps, wo sicherlich jeder seinen Nutzen raus ziehen kann 🙂
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  • Hella
    Januar 9, 2018

    Hahahaha, deinem Bild nach zu urteilen hat nachhaltige Kleidung wenig mit Kartoffelsäcken zu tun. ;P Btw, sehr schöne Schüsse und hübscher schlichter Pulli.
    Ich finde, du hast ein interessantes und wichtiges Thema beleuchtet. Vielen Dank für die guten Tipps. Die nachhaltigen Shops werde ich mir mal anschauen. Ich hoffe, mein mikriges Studenten-Portemonnaie reicht aus, um mir was schönes zu kaufen 😀

    Gruß Hella

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