Travel Habits.

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Das Smartphone vibriert, Facebook. 99 Euro für Barcelona. 72 Stunden inkl. Flüge. Ich like. Das wäre fabelhaft, ist aber nicht drin. Das Budget ist überall in meiner Baustelle. Wenigstens habe ich meinen Instagram Feed, den Hashtag Wanderlust und ein paar Mädels, die mich mit ihren Stories füttern. Und hier ein paar meiner Travel Habits – die nicht alle funktionieren:

 

  1. Food-Stalking: Das passiert eigentlich immer im Kingsize Bett, nach dem Dinner und auf Instagram oder Pinterest. Restaurants finde ich eigentlich nie spontan in den Seitenstraßen, das ist eigentlich immer Recherche. Außer The Dog is Hot! in Barcelona. Das war wirklich einfach nur Zufall.
  2. #nomakeup und #nofilter ist Standard.
  3. Eine Bucketlist. Zumindest in meinem Kopf. Die brauche ich einfach, um zu planen, was ein absolutes To-Do ist, was eigentlich nicht unbedingt sein muss und ob ich dieses Mal etwas mache, für das ich sonst nicht mutig genug bin.
  4. Auch, wenn das Meer manchmal nur 300 m entfernt ist, manchmal nur hinter einer Apartmentreihe oder auf der anderen Straßenseite, bin ich fast nie barfuß im Sand. Weil es uns das erste Mal so peinlich war, stand das Meer danach dann immer auf der Bucketlist. Wir hatten nur zwei Stunden und zwei Cokes aus Dosen aber haben es wenigstens nicht nur aus dem Flugzeug gesehen.
  5. Das Gefühl etwas vergessen zu haben, habe ich immer. Selbst, wenn ich schon wieder zuhause bin.
  6. Single-Mädchen, immer. In Barcelona, 2x, in London, in Paris und in Amsterdam.
  7. Wifi-Hotspotting: ich weiß zwar wie das mit den Offline Karten von Google Maps funktioniert und dann ignoriere ich es doch irgendwie immer wieder. Während wir dann irgendwo orientierungslos in Barcelona / London / Amsterdam stehen, suchen wir mal wieder nach Wifi-Hotspots. Funktioniert immer, ist aber eigentlich total bescheuert so.
  8. Mindestens einmal die Sonnencreme vergessen. Das ist dann der Pink-Grapefruit-Moment. Vor allem aber Pink.
  9. Diese Und-das-nächste-Mal-Gespräche. Es gibt mittlerweile eine Travel-Liste mit mindestens 30 Destinationen, die in jeder fremden Stadt wieder länger wird.
  10. Ich kaufe nie, niemals Souvenirs. Zumindest nicht die klassischen, dafür nehme ich Momente mit, Millionen von Inspirationen und Endorphine – und manchmal auch das ein oder andere Kalorien.
2 Responses
  • Ramona
    September 1, 2017

    Hey meine Liebe!
    Eine tolle Idee mit solch einer Auflistung, in ein paar Erwähnungen habe ich mich auch wieder erkannt! 🙂 2 5 und 10 gehören definitiv auch zu mir! 🙂

    PS: Tolles Blogdesign!

    Liebe Grüße!

  • Isa
    September 6, 2017

    Meine Souvenirs sind Fotos. Alles andere ist mir zu kitschig. Länderspezifische Magnete, Figürchen, Kaffetassen, Postkasten… was soll ich damit. Fliegen spätestens beim nächsten Umzug eh wieder in die Tonne und bis dahin liegen oder stehen sie irgendwo im Schrank, wo sie hoffentlich keiner sieht.
    Meiner Meinung nach äußerst überflüssig, aber naja, lassen wir den Menschen ihre Sammelvorlieben 🙂

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